Donnerstag, 17. November 2016

12.Buch im November: Der Kristall der Könige von Dania Dicken

Der Fantasyroman "Der Kristall der Könige" ist der 1. Teil der Kristall-Trilogie von Dania Dicken. Er erschien in der 2. Auflage im Jahre 2006.

Bereits auf den ersten Seiten geht es sehr rasant los. während man in einer Rückblende breits von dem Kristall und den Visionen von Agarin indirekt erfährt. Dann macht man einen Sprung ins Jetzt und trifft hier auf Kayla, welcher das Leben wirklich schon schlimm mitgespielt hat, denn sie muss bei ihrem Onkel und Neffen wohnen, da ihre engsten Verwandten leider nicht mehr leben. Als sie am Tag des Dorffestes den Mörder ihrer Schwester ersticht und so an ein Teil des Kristalls gelangt, beginnt das Abenteuer und die Wege von Agarin und Kayla kreuzen sich. Gemeinsam versuchen sie den Kristall zu finden, den auch ein Bösewicht möchte an den Kristall gelangen.

Der Autorin gelingt es einem in ein Welt hineinzuziehen, in der man die Zeit und die Umgebung um sich einfach vergisst. Mit einer gewissen Spannung fliegt man förmlich durch das Buch und genießt jede einzelne Leseminute bzw. Lesestunde. Man kann sich die Welten, welche sich die Autorin erdacht hat und die Menschen darin sehr gut vorstellen und das Kopfkino läuft ab der ersten Minute.
Die zwei Hauptprotagonisten Agarin und Kayla erscheinen jeweils in ganz unterschiedlichem Licht und doch haben sie vieles gemeinsam.
Agarin, welcher durch seine Visionen praktisch in eine gewisse Position getrieben wird, die ihm, so scheint es mir eigentlich gar nicht wirklich will, findet sich mit seinem Schicksal ab und erlebt mit seinen Weggefährten spannende Abenteuer, welche zeitweise auch wirklich gefährlich sind.
Kayla, welche jahrelang immer wieder dem Mörder ihrer Schwester gegenüber tritt oder begegnet greift nachdem kein Mittel zu nützen scheint zur Selbstjustiz. Dadurch getrieben und vor Angst, ihr Leben wegen dieser Kurzschlussreaktion zu verlieren, begibt sie sich auf Wanderschaft. Da sie mit Waffen umgehen kann, ist das kein großes Problem sich in der gefährlichen Welt zurecht zu finden.
Und doch merkt man, dass sich das Treffen von Agarin und Kayla sich positiv auf die Geschichte auszuwirken beginnt.
Die Wortwahl und die Sprache ist wie bei jedem Buch, welches ich von Dania bisher gelesen habe sehr flüssig und sehr gut lesbar. Man versinkt praktisch mit den Protagonisten in die Geschichte und ficht die Kämpfe, sei es in gefährlichen Situationen oder in normalen Alltagssituationen gemeinsam mit ihnen aus. Es gelingt ihr, dass der Leser mit den Geschehnissen verschmelzen kann und mit den Personen alles mitzuleben, mit ihnen zu zittern und mit ihnen um ihr Recht zu kämpfen.

Wer Fantasygeschichten gerne liest, sollte auf jeden Fall zu diesem Buch greifen, da das Buch einem viele interessante, kurzweilige Lesestunde bereiten kann.
100%ige Leseempfehlung und 5 Sterne

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