Dienstag, 16. August 2016

15.Buch im August: These Broken Stars von Amie Kaufman und Meagan Spooner

Das Buch "These Broken Stars. Lilac und Tarver" wurde von Amie Kaufman und Meagan Spooner geschrieben. 2013 erschien das Buch unter dem Originaltitel "These Broken Stars" im Verlag Hyperion, ein imprint of Disney Book Group. 2016 erschien das Buch schließlich im Carlsen Verlag.

Nach einem großen Sieg, ist Major Tarver Merendsen an Bord der Icarus, das größte und teuerste Schiff seiner Art, um seine Erfolge zu feiern. Mit an Bord ist auch die Erbin von LaRoux Industries, Lilac LaRoux, welche als reichstes Mädchen des Universums gilt. Roderick LaRoux tut alles um seine Tochter zu beschützen. Doch eines Tages passiert ein riesiges Unglück, die Icarus wird aus dem Hyperspace gezogen und stürzt ab. Tarver und Lilac schaffen es ein eine Rettungskapsel zu kommen und durch die Kenntnisse ein Schiff kurzzuschließen, können sie sich von der Icarus absprengen. Aber was passiert nun, ein Soldat und eine reiche Erbin, gestrandet auf einem unbewohnten Planeten. Der Überlebenskampf beginnt.

Jedes Kapitel wird von einem Vernehmungsprotokoll eingeleitet, und ein jedes Mal wird im Kapitel dieses Protokoll näher erklärt. Dieser sehr dynamische Wechsel, bringt das Buch sehr schnell auf Fahrt. Man fühlt sich sofort gefangen in der Geschichte. Man will immer weiterlesen. So habe ich das Buch innerhalb eines Tages gelesen. Dem Autorenteam ist es gelungen, dass die Geschichte durch den Perspektivenwechsel, jedes Kapitel wird entweder von der Seite von Lilac oder Tarver besprochen.
Lilac ist die reiche Erbin, welche man oft als oberflächlich und kalt bezeichnen könnte. Aber man kann auch positives sehen, denn durch ihre Kenntnisse in Physik kann sie sehr vieles zu ihrer Reise beitragen. Zu Beginn konnte ich noch nicht viel mit ihr anfangen, aber je weiter die Geschichte fortschreitet, desto sympathischer wird sie mir.
Tarver, der Kriegsheld, lässt sich zu Anfang als Propagandaflakschiff missbrauchen. Aber als er gebraucht wird, greift er durch und rettet somit sich und auch Lilac. Obwohl er weiß, dass es sehr gefährlich werden kann, mit der reichen Erbin gemeinsam gesehen zu werden, macht er genau das was von einem Soldaten verlangt wird. Funktionieren in der Not.
Auch die Sprache ist sehr dynamisch und die Dialoge machen die Geschichte fühlbar. Man kann die Angst, den Hass oder auch die Hoffnung fühlen. Das muss man als Autor erst einmal schaffen. Auch die Planeten und das Raumschiff sind sehr genau dargestellt, dass man auch hier die Befürchtungen, Ängste und auch die Stellungsunterschiede sehr genau fühlt.

Obwohl viele die Geschichte mit der Titanic vergleichen, will ich diese Vergleiche nicht bestätigen. Sicher der Vergleich liegt nahe, auch hier ist ein neue Schiff, welches schließlich untergeht. Aber ich fühle mich eher an Star Trek erinnert. Fakt ist, dass mir dieses Weltraumabenteuer sehr gut gefallen hat.
Jeder, der gerne im Weltraum herumreist, sollte auf jeden Fall das Abenteuer rund um Lilac und Tarver lesen.

1 Kommentar:

  1. Hallo Claudia,
    ich habe dieses Buch auch so gerne gelesen. Die Seiten vergingen wie im Flug. Damals habe ich auch versucht die Geschichte ein wenig zu ziehen, damit ich länger etwas davon habe.
    Was den Vergleich mit der Titanic betrifft: Ich glaube Leser neigen einfach dazu einen Vergleich aufzustellen. Das Magisterium wurde ja auch sehr mit Harry Potter verglichen, weil es einen jungen Magier und eine Magierschule gibt. Die Story war aber doch eine ganz andere. Ich finde, dass man sich nicht von solchen Vergleichen leiten lassen sollte :o)

    Ganz liebe Grüße Tanja

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