Sonntag, 3. April 2016

3. Buch im April: Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry von Rachel Joyce



Dieses Buch "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry" ist ein ganz besonderes Buch. Es sei gleich vorweg gesagt, dass es vermutlich ein Buch ist, welches nicht für jeden Leser geeignet ist. Teilweise ist das Buch sehr flüssig zu lesen, manche Passagen sind allerdings auch sehr langatmig und man muss sich sehr konzentrieren, damit man den Faden der Geschichte nicht verliert.

Harold Fry bekommt eines Tages einen Brief von einer ehemaligen Arbeitskollegin, Queeny Hennesey, in dem sie ihm mitteilt, dass sie an Krebs erkrankt sei. Harold schreibt daraufhin einen Brief an sie und geht los ihn einzuwerfen, doch er geht von einem Briefkasten zum nächsten. Nie bleibt er stehen, nie wirft er ihn ein. So begibt er sich in ein Abenteuer der besonderen Art. Nur mit dem normalen Sachen am Leibe und die Segelschuhe an den Füßen marschiert er los, quer durch ganz England, über 1000 km zu Fuß, über 80 Tage lang. Er begegnet vielen Leuten, welche ihm Gutes wollen, Leute, die mit ihm mitreisen wollen und auch Leute, die ihn einfach nur auf einem kurzen Stück seines Weges unterstützen wollen.

Für jeden, der tiefgreifende Literatur liebt, ist dieses Buch ein Muss. Denn der Weg zum Ich ist immer ein schwieriger.

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