Montag, 21. März 2016

16. Buch im März

Unsichtbare Wunden von Astrid Frank

Mit diesem Buch ist ein großes Werk in Bezug auf Schule und Mobbing gelungen. Man kann sich von der ersten Seite weg in die Hauptprotagonisten hineinfühlen.

Es geht in diesem Buch um Anna, welche nur mehr durch Tagebucheinträge zu uns sprechen kann, da sie leider gleich zu Beginn des Buches, bei einem Ausritt von Elrond, ihrem Pferd, verstirbt. Nun wird in einem aufrüttelnden Hin und Her, zwischen Jetztzeit und Vergangenheit, der Weg bis zu ihrem Tod beschrieben. Wie sie die Schulkollegen systematisch an den Abgrund drängen und sie schließlich keinen Ausweg mehr sieht. Auch wird sehr drastisch beschrieben, wie Schule und Elternhaus aneinander vorbei agieren können.

Dieses Buch ist ein Muss, in jeder Schulbibliothek und auch in jedem Haushalt, in dem Jugendliche wohnen. Denn vielleicht können sie mit diesem hervorragenden Werk zu einem Umdenken bewogen werden, falls auch sie sich in einer Mobbingspirale befinden. Außerdem finde ich persönlich, dass ein jeder Lehrer, dieses Buch gelesen haben sollte, um auch Probleme früher erkennen zu können und nicht zu spät zu reagieren.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen